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    Arbeitskleidung

Die grundsätzlichen Mindestanforderungen an die Persönliche Schutzausrüstung
(PSA) sind in der rechtskräftigen EU-Richtlinie 89/686/EWG geregelt. Diese
Richtlinie ist in Deutschland durch die entsprechende Benutzungsverordnung
(PSA-BV) umgesetzt.

 

Die Hersteller von PSA-Produkten sind verpflichtet, durch
die CE-Kennzeichnung zu dokumentieren, dass ihre Produkte den europäischen
Normen entsprechen. Zusätzlich kann das deutsche GS-Zeichen auf Antrag
des Herstellers durch eine anerkannte Prüfstelle vergeben werden.

 

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, alle mit der betreffenden Arbeit verbundenen Risiken zu
bewerten und den Beschäftigten die für die jeweilige Aufgabe am besten geeignete
Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen. Der Arbeitgeber ist ebenfalls
verpflichtet, darüber zu wachen, dass die notwendigen PSA von den Beschäftigten
bestimmungsgemäß verwendet werden.

 

>> zur Arbeitsschutzkleidung

Atemschutz muss getragen werden, wenn Gefährdungen durch Schadstoffe in der Luft
und/oder durch Sauerstoffmangel bestehen. Atemschutzgeräte wirken entweder abhängig
(Filtergeräte) oder unabhängig (Isoliergeräte) von der Umgebungsatmosphäre.

Maskentypen:
Partikelfiltrierende Halbmasken bestehen zum größten Teil selbst aus Filtermaterial. Sie
sind aus Hygienegründen für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Ihre Schutzwirkung entspricht der von Halbmasken mit Partikelfiltern der entsprechenden Klasse.
Halbmasken  umschließen den Mund und die Nase. Vollmasken bedecken das gesamte Gesicht. Sie haben eine bessere Schutzwirkung als Halbmasken, weil sie dichter am Gesicht anliegen und zusätzlich die Augen schützen.

Grundinformation für Filteratemschutz:
Für Schadstoffe sind Grenzwerte festgelegt, die am Arbeitsplatz nicht überschritten werden
dürfen (MAK = Maximale Arbeitsplatzkonzentration, TRK = Technische Richtkonzentration).
Ist die Konzentration der Stoffe höher, muss man sich gegen sie schützen.
Funktionsweise – Prinzip des Filteratemschutzes ist es, die Luft vor dem Einatmen von
gesundheitsschädlichen Bestandteilen zu befreien. Dazu werden spezielle Filtermaterialien
benutzt, die den jeweils vorhandenen Schadstoffen angepasst sein müssen. Daher
ist es wichtig zu wissen, welche Schadstoffe vorliegen.

Einsatzdauer:
 Die Standzeit der Filter hängt von der Filterklasse, den Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Schadstoffgehalt ...) sowie der Atemleistung des Benutzers ab. Gasfilter sind dann erschöpft, wenn der Geruch bzw. Geschmack des Gases spürbar wird; Partikelfilter und partikelfiltrierende Halbmasken, wenn der Atemwiderstand merklich ansteigt.

Filtertypen.
Gasfilter schützen vor Gasen und Dämpfen, wobei diese in mehrere Arten, und die Filter in
entsprechende Typen unterteilt werden.
Partikelfilter schützen vor Staub, Rauch, Spray und Nebel, sowie Mikroorganismen,
Viren und Sporen.
Kombinationsfilter sind Gas- und Partikelfilter in einem.

Kein anderes Sinnesorgan ist so leichtverletzbar wie das Auge.
Die EN 166 sowie die BGR 192 (früher ZH1/703) regeln den persönlichen Augenschutz.
Augenverletzungen und -schäden können entstehen durch:
• mechanische Belastung (Staub, Splitter, Späne)
• Belastung durch Flüssigkeiten (Lösemittel, Säuren, Laugen)
• Belastung durch Strahlung (UV-Strahlen, Licht, Infrarot-Licht)

Um Schädigungen der Augen zu vermeiden, müssen Schutzbrillen oder Schutzschilde getragen werden. Hierbei ist der Einsatzfall zu bestimmen und eine Schutzbrille entsprechend auszuwählen.

Die optische Qualität der Sichtscheiben wird in drei Stufen klassifiziert:
1. Für besonders hohe Anforderungen an die Sehleistung, zum Dauergebrauch.
2. Für durchschnittliche Anforderungen an die Sehleistung.
3. Ohne große Anforderungen an die Sehleistung, nicht zum Dauergebrauch.

Vor Beginn jeder Arbeitsschicht ist der Augen und Gesichtsschutz durch Sichtprüfung auf
ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. Mit mangelhaftem Augen- oder Gesichtsschutz darf nicht gearbeitet werden. Augen- und Gesichtsschutz ist entsprechend den Herstelleranweisungen regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren.

Bei der Auswahl der Gehörschützerarten ist die jeweilige Arbeitsumgebung zu berücksichtigen, und zwar:
• Exposition im Dauerlärm oder
• wiederholte kurzzeitige Lärmexposition
• informationshaltige Arbeitsgeräusche
• Warnsignale, Sprachkommunikation
• Ortung von Schallquellen
• persönliche Unverträglichkeiten des Benutzers
• hohe Temperaturen und Staub

Gehörschutzstöpsel:
auch Bügelstöpsel und Schnurstöpsel sind zu empfehlen:
• an Arbeitsplätzen mit andauernder Lärmeinwirkung
• bei zu starkem Schwitzen unter Kapselgehörschützern
• bei gleichzeitigem Tragen von Brille oder Schutzbrille und Gehörschutz
• wenn andere persönliche Schutzausrüstungen, z.B. Industrieschutzhelme, Atemschutzgeräte, Schutzbrillen und anderer Gesichtsschutz, getragen werden müssen

Kapselgehörschützer sind zu empfehlen, wenn:
• wegen wiederholter kurzzeitiger Lärmexposition ein häufiges Auf- und Absetzen des Gehörschützers erforderlich ist (dazu sind auch Bügelstöpsel geeignet)
• Gehörschutzstöpsel wegen zu enger Gehörgänge nicht vertragen werden
• eine Neigung zu Gehörgangsentzündungen oder sonstigen lokalen Unverträglichkeiten beim Tragen von Gehörschutzstöpseln vorliegt

Gehörschützer müssen vor jeder Benutzung auf ihren einwandfreien Zustand geprüft werden. Es ist insbesondere zu prüfen:
• ob die Kapseln oder Dichtungskissen keine Risse aufweisen
• ob die Bügel nicht beschädigt oder aufgebogen sind
• ob bei fertig geformten und zur mehrmaligen Verwendung vorgesehene Stöpsel diese nicht verschmutzt sind
• ob vor Gebrauch zu formende Stöpsel aus polymerem Schaumstoff noch ausreichend elastisch sind

Tipp: Wird die Schalldämmung eines Gehörschützers wesentlich höher ausgewählt, als zur Vermeidung eines Gehörschädigungsrisikos notwendig ist, werden die Sprachverständigung und das Erkennen von informationshaltigen Arbeitsgeräuschen sowie die Wahrnehmbarkeit von Warnsignalen unnötig erschwert. In Folge der Ablehnung des Gehörschützers wird  dieser gar nicht oder unsachgemäß getragen, was zu einem am Ohr wirksamen  Beurteilungspegel von über 85 dB(A) führen kann.

Vor der Auswahl von lndustrieschutzhelmen hat der Unternehmer eine Bewertung vorzunehmen, um festzustellen, ob sie:
• Schutz gegenüber den abzuwehrenden Gefahren bieten, ohne selbst eine größere Gefahr mit sich zu bringen
• für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sind
• den ergonomischen Anforderungen und gesundheitlichen Erfordernissen genügen
• dem Träger angepasst werden können

Alle Industrieschutzhelme müssen die Grundanforderungen an folgende Schutzfunktionen erfüllen:
• Stoßdämpfung
• Durchdringungsfestigkeit
• Beständigkeit gegen Flammen
• Gewährleistung des Sitzes

Industrieschutzhelme dienen der Aufnahme der Aufprallenergie bei teilweiser Zerstörung
oder Beschädigung der Helmschale und der Innenausstattung. Daher sollte jeder Industrieschutzhelm, der einem schweren Aufprall ausgesetzt war, ersetzt werden, auch wenn eine Beschädigung nicht direkt erkennbar ist. Werden sichtbare Mängel  sicherheitstechnischer Art festgestellt, dürfen Industrieschutzhelme nicht mehr weiter benutzt werden. Sie sind der weiteren Benutzung zu entziehen.

Schutzkleidung ist dann zu tragen, wenn mit Stoffen gearbeitet wird, die zu Hautverletzungen führen oder durch die Haut in den Körper eindringen können. Besondere
Gefahr geht von Verbrennungen, Verätzungen, Verbrühungen, Unterkühlungen,
elektrischen Durchströmungen, Stich- und Schnittverletzungen aus.
Diese Aufzählung macht deutlich, dass an die geeignete Schutzkleidung sehr unterschiedliche Anforderungen gestellt werden. Für jeden Einsatzfall gilt, dass
gleichzeitig möglichst großer Schutz, Bequemlichkeit, leichte Pflege und Wirtschaftlichkeit gegeben sein müssen.

Der Arbeitgeber hat das Risiko der Verletzungsmöglichkeit zu ermitteln und seine Arbeitnehmer darüber aufzuklären, wann welche Ausführungen von Arbeitshandschuhen getragen werden müssen. Bei Risiko-Änderung ist eine Neubewertung vorzunehmen und es sind dem neuen Risiko entsprechende Schutzhandschuhe bereitzustellen.

Die Schutzhandschuhe im gewerblichen Bereich werden in folgende Kategorien eingeteilt:

Kategorie I:
Minimale Risiken Geringe Schutzanforderung Ein minimales Risiko besteht dann, wenn bei
den auszuführenden Arbeiten keine oder nur eine geringe Verletzungsgefahr möglich ist.
Für derartige Arbeiten genügt ein einfacher Handschuh (Gartenarbeit).

Kategorie II:
Mittlere Risiken Schutz gegen mechanische Gefährdung
Bei einem mittleren Risiko besteht die tatsächliche Gefahr einer Verletzung. Dieses Risiko ist
sehr verbreitet und betrifft die große Mehrheit von industriellen Arbeiten. Die meisten
Handschuhe, die beständig gegen mechanische Gefahren oder gegen Hitze (bis zu 100 °C) oder Kälte (bis –50 °C) sind, fallen in diese Gruppe.

Kategorie III:
Hohe Risiken Schutz gegen irreversible Schäden und tödliche Gefahren Tödliche oder irreversible Risiken sind potentiell lebensbedrohend. Der Umgang mit kontaminierten
Materialien oder hoch aggressiven chemischen Mischungen, Brandbekämpfung
oder Arbeiten unter Hochspannung gehören in diesen Bereich.
Für diese Aufgaben müssen Handschuhe mit besonderer Ausführung getragen werden.

Wird in den Normen EN ISO 20344 – 20347:2004 geregelt, wobei die
EN ISO 20344:2004 Vorschriften zur Prüfung enthält und somit für Hersteller und Prüfinstitute wichtig ist. Unterschiedliche Schutzstufen werden mit den
Normen EN ISO 20345 – EN ISO 20347:2004 klassifiziert.
• EN ISO 20345:2004: „Sicherheitsschuhe“ mit Zehenschutzkappen, die einer Prüfenergie
von 200 Joule standhalten – Kennzeichnung „S“
• EN ISO 20346:2004: „Schutzschuhe mit Zehenschutzkappen, die einer Prüfenergie
von 100 Joule standhalten – Kennzeichnung „P“
• EN ISO 20347:2004: „Berufsschuhe“ ohne Zehenschutzkappen – Kennzeichnung „O“

Grundanforderungen an den Sicherheitsschuh werden in der EN ISO 20345:2004 geregelt und mit der Buchstabenfolge „SB“ gekennzeichnet. So zum Beispiel Abriebwerte des Laufsohlenmaterials, Wasserdampfzahl der verwendeten Schaftmaterialien, Konstruktion der Stahlkappe, pH-Wert der eingesetzten Materialien.

In  Betrieben gibt es eine Reihe verschiedene Arten von Gefahrenquellen, die nicht nur durch persönliche Schutzausrüstungen, sondern auch durch Sicherheitskennzeichnungen und kleine Helfer wie z.B. Kabelbrücken in Büros, Gummimatten in Werkstätten etc. auf einfache und wirkungsvolle Weise vermindert werden können.

Dienen zur schnellen und zuverlässigen Eindämmung und Löschung kleinerer Brände und müssen in jedem Unternehmen vorhanden sein.

 

>> zu den Feurelöschern

Lässt sich ein Bürobetrieb mit einer Baustelle vergleichen? Unterschiedlicher könnten die Unfallrisiken wohl kaum sein. Beide Betriebe unterliegen jedoch den gleichen Unfallverhütungsvorschriften und DIN-Normen für Betriebsverbandskästen. Grundlage ist jeweils ein mobiler Erste-Hilfe-Koffer Typ MT-CD mit Basisinhalt DIN 13 157. Die weiterführenden Spezial-Inhalte ergeben sich aus den unterschiedlichen berufsbezogenen Anforderungen.

 

>> zu den Erste-Hilfe-Schränken

-    Herumliegende Kabel
-    Zugluft
-    Falsche Beleuchtung
-    Falsches Sitzen / falsche Haltung
-    Rutschgefahr auf Treppen und glatten Böden
-    Mangelnder Brandschutz
-    Schlecht ausgestattete Medikamentenschränke

-    schlechte Schutzausrüstung / Arbeitskleidung
-    Zugluft
-    Schlecht gesicherte Gefahrenstoffe
-    Lärm
-    Kälte- / Wärmebelastungen
-    Falsche Bedienung von Maschinen
-    Rutschgefahr auf glatten Untergründen
-    Gefährliche Transportwege (Gefahr von Umkippen großer schwerer Lasten, Gefahr an spitzen und scharfen Kanten anzuecken, etc.)
-    Keine Kennzeichnung von Gefahrenbereichen
-    Brand- /Explosionsgefahr bei Gefahrstoffen und offenen Zündquellen
-    Mangelnder Brandschutz
-    Schlecht ausgestattete Medikamentenschränke

Schützen Sie und Ihrer Geräte zuverlässig vor versehentlichem Hängenbleiben an herunterhängenden oder quer durch den Raum verlegten Kabeln. Des weiteren bieten Sie einen optische Aufwertung des Raumes.


>> zu den Kabelschlangen

Optimaler Stolperschutz überall dort, wo Kabel und Leitungen lose liegen. Aufgrund Ihrer Stabilität sind sie ideal für den Einsatz im Büro-, Lager- und Werkstattbereich geeignet.

 

>> zu den Kabelbrücken

Bei glatten und rutschigen Flächen bieten Antirutschbeläge die Möglichkeit, Flächen wie z.B. Treppenstufen leicht und ohne größeren Aufwand rutschsicher zu gestalten. 
Hierbei unterscheiden wir zwischen Antirutschbelägen für verschiedene Anwendungsbereiche:
a) Gerade in Industriesektoren wo sehr viel Schmutz anfällt,  ist ein Antirutschbelag mit grober Oberflächenstruktur erforderlich. Daher bestehen diese Antirutschbeläge aus einer Oberfläche mit einer groben Mineralkörnung und Rutschhemmungswert von R 13 (höchster Wert).
b) Büro- und Verwaltungsbereiche
Die Antirutschbeläge für Verwaltungsbereiche haben einen niedrigeren Rutschhemmungswert R 10 und bestehen aus einem Schutzlaminat aus leicht zu reinigendem Kunststoff. Somit ist eine Reinigung der Oberfläche mit einem Mop oder einem Microfasertuch problemlos möglich. Diese Produkteigenschaften sind gerade in Verwaltunsbereichen häufig zwingend erforderlich und gewünscht.  Aufgrund seiner Rutschhemmung R 10 erfüllt dieser Belag die Anforderungen der
BGR 181 speziell für Verwaltungs- und Bürogebäuden, denn aneinander grenzende Beläge dürfen sich nur um einen Rutschhemmungswert nach oben oder unten unterscheiden.

 

>> zu den Antirutschbelägen

Bieten großflächig Rutschsicherheit und je nach Modell eine wirkungsvolle Entlastung der  Bein- und Rückenmuskulatur bei stehenden Tätigkeiten.


>> zu den Sicherheitsmatten

Markieren und schützen zuverlässig vor Gefahrenquellen an Kanten, Vorsprüngen und Hindernissen. Sie vermeiden Stoßverletzungen und Rammschäden wird vorgebeugt.


>> zu den Schutzprofilen

Für ständige Verbote, Warnungen, Gebote und sonstige sicherheitsrelevante Hinweise, sind Sicherheitszeichen gem BGV (VBG 125) zu verwenden. Auch müssen alle Betriebe seit dem 1. April 1995 lt. BGV A8 (VBG 125) bei unzureichender Sicherheitsbeleuchtung lang nachleuchtende Brandschutz- und Rettungszeichen gemäß DIN 67 510-4 einsetzen. In unserem Sortiment finden Sie eine Vielzahl von Sicherheitszeichen die diese Bestimmungen erfüllen.

 

>> zu den Warnschildern

Alle Arbeitsstätten, sei es in der Großindustrie, im Handwerksbetrieb, als Kleinunternehmen oder im Öffentlichen Dienst, unterliegen der Arbeitsstättenverordnung. Diese stellt bestimmte Anforderungen an Erste-Hilfe-Einrichtungen und -Material.
In dem Wegweiser Erste Hilfe finden Sie eine Einführung in die Rechtsgrundlagen und Informationen zu geeigneter Erste-Hilfe-Ausstattung.


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Wegweiser Erste Hilfe

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Neben der hoheitlichen Ausweisfunktion dient der neue Personalausweis (nPA) auch als Ausweis im Internet. Der so genannte elektronische Identitätsnachweis (eID) erhöht die Sicherheit und den Komfort bei der Authentisierung im Internet wesentlich. Um diesen Sicherheits- und Komfort-Vorteil zu nutzen, sind jedoch bestimmte Lesegeräte für den neuen Personalausweis nötig, die RFID-Lesegeräte.


>> zu den Chipkarten-, RFID-Lesegeräten

Die Radio-Frequency Identification (RFID) Technologie erlaubt eine kontaktlose Kommunikation zwischen einer Chipkarte und einem Lesegerät. Immer mehr Systeme unterstützen diese Funktechnik. So zum Beispiel: kontaktloses Bezahlen mit Geld- oder Kreditkarte, Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Tieridentifikation, Waren- und Bestandsmanagement. Neben Mitarbeiterausweisen und dem elektronischen Reisepass kommuniziert auch der neue elektronische Personalausweis via RFID mit dem Lesegerät. Diese zeitgemäße Technologie vereinfacht die Handhabung von Chipkarten und ermöglicht die Nutzung in vielen neuen Anwendungen.

Im RFID-Chip* sind die notwendigen Personendaten des Ausweisinhabers gespeichert, um sich damit zum Beispiel beim Online-Shopping oder bei einem Besuch im Online-Rathaus elektronisch ausweisen zu können. Selbstverständlich können nur Daten ausgelesen werden, die der Ausweisinhaber mittels PIN-Eingabe freigibt.

Zusätzlich kann der nPA auch für die qualifizierte elektronische Signatur (eSign) nach dem Signaturgesetz genutzt werden. So können zum Beispiel Dokumente rechtsverbindlich elektronisch unterzeichnet werden, ohne dass eine händische Unterschrift benötigt wird.